Schallschutz: Hohe Effektivität durch frühe Planung

Das Ziel des Schallschutzes ist es, störende Geräusche zu dämpfen oder ganz auszublenden. Als besonders schützenswert gelten Wohnräume, aber auch Arbeitsplätze und öffentliche Einrichtungen sollten keinen allzu hohen Geräuschpegel aufweisen, da sich dies nachweislich negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirkt. Um einen optimalen Schallschutz zu gewährleisten, empfiehlt es sich, bereits beim Bau eines Gebäudes Vorkehrungen zu treffen, die den Schallschutz verbessern. Die formale Grundlage für den Schallschutz im Hochbau bildet die DIN 4109. Das Ausmaß von Maßnahmen zum Schallschutz ist unter anderem abhängig von der späteren geplanten Nutzung des Gebäudes. Eine nachträgliche Installation von Schallschutzeinrichtungen ist oft mit Kosten verbunden, die bei frühzeitiger Planung vermieden werden können. 

Schallschutz: Schall ist nicht gleich Lärm

Man unterscheidet zwischen Schall und Lärm. Dabei ist Schall eine messbare Größe. Die Ausbreitung erfolgt in mechanischen Schwingungen und Druckwellen. Der vom Menschen akustisch wahrnehmbare Bereich von Schall liegt zwischen 20 und 20.000 Hertz. Hierbei ist der Bereich von 100 bis 3.200 Hertz besonders relevant für den Schallschutz, weil in diesem Spektrum Geräusche besonders intensiv wahrgenommen werden. Damit der Mensch Schalldruck wahrnehmen kann, muss er mindestens 10 Dezibel betragen. Steigt er über 100 Dezibel, wird der Schall als schmerzhaft empfunden. Lärm ist zwar Schall, wird aber erst dadurch zu Lärm, dass er als solcher empfunden und negativ konnotiert wird. Spielende Kinder werden beispielsweise von manchen Menschen als Lärm empfunden, während andere zwar das Geräusch wahrnehmen, es aber nicht negativ verknüpfen. Schallschutz und Lärmschutz sind also in der Theorie zwei verschiedene Begriffe, die jedoch in der Praxis umgangssprachlich gleichbedeutend verwendet werden. Ist der Schall unerwünscht, spricht man von Störschall. 

In der Bauphase ist Schallschutz besonders effektiv

Störschall unterscheidet man in Luftschall und Körperschall. Körperschall entsteht, wenn ein Feststoff wie beispielsweise Boden oder Wände direkt angesprochen werden. Trittschall, der entsteht, wenn eine Person über einen Boden läuft, ist eine Unterform des Körperschalls. Da die Ausbreitung von Schall unter anderem abhängig ist von der Dichte, der Frequenz und der Schichtdicke von Materialien, kann bereits beum Bau und bei der Errichtung von Gebäuden oder bei der Sanierung schon früh auf die später erwartete Schallmenge und deren Reduzierung eingewirkt werden. Luftschall beschreibt die Übertragung von Schall durch die Luft, wie es bei Gesprächen oder Verkehrslärm der Fall ist. Auch hier lassen sich in einer frühen Bauphase durch bauliche Maßnahmen Vorkehrungen treffen, um den Schallschutz zu verbessern. Grundlagen eines umfassenden Schallschutzes sind:

 

  • Eine Abschottung des Gebäudeinneren gegen Lärm von außen.
  • Verminderung der Schallübertragung von Raum zu Raum im Inneren des Gebäudes.
  • Verhinderung, dass bei starker Lärmemission Lärm aus dem Gebäudeinneren nach außen dringt.
  • Schaffung einer guten Akustik, vor allem in großen Räumen.


Hierbei behandeln die ersten drei Punkte die Bauakustik, während der letzte Punkt der Raumakustik zuzuschreiben ist.

Schallschutz der geplanten Gebäudenutzung anpassen

Bei der Gebäudeplanung- und Realisierung werden Bauplaner und Architekten bezüglich des Schallschutzes immer wieder vor große Herausforderungen gestellt. Um bereits frühzeitig eventuelle Maßnahmen zum Schallschutz treffen zu können, sollte der Verwendungszweck eines Gebäudes rechtzeitig festgelegt werden. Unterschiedliche Nutzungsformen führen zu verschiedenen Ansprüchen an den Schallschutz. Als besonders schützenswert gelten Wohnräume, aber auch Arztpraxen oder Kindertagesstätten. Geht die Nutzung eines Gebäudes mit einem hohen Geräuschlevel einher, wie es beispielsweise in Gaststätten der Fall ist, muss auch dies rechtzeitig Berücksichtigung finden. Wichtig ist, dass alle Faktoren planerisch erfasst und in der Praxis zuverlässig umgesetzt werden. Wir von der proroomz.gmbh als Experten für akustische Lösungen übernehmen diese Aufgaben gern für Sie und begleiten Sie von der Planung bis zur Fertigstellung Ihres Gebäudes. 

Schallschutz: Komplexität des Themas mit Professionalität begegnen

Um Maßnahmen zum Schallschutz sinnvoll planen zu können, ist eine Analyse möglicher Schallquellen unerlässlich. Durch eine Auswertung der zugehörigen Ausbreitungswege und der einzuhaltenden Immissionsrichtlinien lässt sich theoretisch erfassen, wo Maßnahmen zum Schallschutz ansetzen müssen. Schall- und Lärmschutz sind komplexe Themen. Die proroomz.gmbh kennt durch langjährige Erfahrungen alle eventuellen Probleme, die bei der Planung des optimalen Schallschutzes berücksichtigt werden müssen. Wir helfen Ihnen, den Schallschutz in Ihrem Gebäude zu verbessern und allen Richtlinien entsprechend zu gestalten. Vor allem bei aufwendigen Maßnahmen kann dies teure Nachbesserungen vermeiden. 

Nachträgliche Verbesserung des Schallschutzes

Sollen Schallschutz-Maßnahmen im Nachhinein getroffen werden, sollte die Minimierung des Lärms an erster Stelle stehen. Oft hilft es bereits, Fenster oder Türen zu schließen. Führt dies nicht zu einem befriedigenden Erfolg, können nachträgliche Einbauten den Lärmpegel reduzieren. Die proroomz.gmbh bietet verschiedene Möglichkeiten an, in bereits fertigen Gebäuden und Räumen die Raumakustik nachhaltig zu verbessern. Neben der Installation von Lärmschleusen an Türen und Toren kann auch das Ersetzen ungedämmter Fensterflächen durch gedämmte Fenster zu hörbarem Erfolg führen. Innerhalb eines Raumes können mit Akustiksegeln oder Absorbern Geräusche gedämmt werden, die anschließend weniger störend erscheinen. Ebenfalls bewährt hat sich der Einsatz von Schallschutztüren.

Gesetzliche Bestimmungen des Schallschutzes beachten

Vor allem beim Bau von Gewerbegebäuden, aber auch bei Wohnhäusern oder anderen Gebäuden mit spezieller Nutzung, müssen verschiedene Richtlinien eingehalten werden. Dabei stellt die DIN 4109 die minimale Grundlage für den Schallschutz im Hochbau dar. Demnach sollen Menschen in Aufenthaltsräumen vor unzumutbaren Belastungen durch Schallübertragung geschützt werden. Weitere Empfehlungen und Richtlinien ergänzen die DIN 4109 und sollen maßgeblich zur Verbesserung des Schallschutzes beitragen. 

Grundlagen des Schallschutzes

Oft hilft bereits die Beachtung weniger Punkte, um den Schallschutz zu optimieren. Dazu gehören:

 

  • Übertragung von Körperschall im Gebäude vermeiden
  • Räume, in denen Lärmquellen vorhanden sind, sollten durch schwere Decken und Wände begrenzt sein
  • Räume, in denen starker Lärm herrscht, sollten nicht direkt neben geräuscharmen Räumen liegen
  • Für den Schallschutz eines ganzen Gebäudes können angrenzende Gebäude ohne sensible Nutzung als Abschirmung fungieren

Je früher die Zusammenarbeit der proroomz.gmbh mit den beteiligten Architekten und Planern beginnt, umso effektiver können Schalldämmung und Schalldämpfung bereits in der Bauphase geplant werden. So begleiten wir von der proroomz.gmbh den ganzen Bauprozess von der ersten Planung bis zum Abschluss der Bauphase, aber auch darüber hinaus. Als kompetenter Partner für die akustische Optimierung im Innenausbau können wir aber selbstverständlich auch nachträglich zur Verbesserung des Schallschutzes beitragen.

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